Wo Unrecht zu Recht wird, wir Widerstand zur Pflicht!

Solidarität mit denen, die sitzen bleiben!

Der 08. Mai gilt international als Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus und sollte eigentlich ein Anlass zum Feiern sein.
Umso schrecklicher ist es, wenn Neonazis diesen Tag für ihre Zwecke missbrauchen und versuchen die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus zu relativieren.

Genauso geschah es am 08. Mai 2010, als rechte Zusammenschlüsse aus ganz Süddeutschland versuchten ihre menschenverachtende Propaganda in Fürstenried West auf die Straße zu tragen.

Nachdem die Justiz versagt hatte dem braunen Spuk ein Ende zu setzen und den Aufmarsch zu verhindern, nahmen die Münchnerinnen und Münchner das Recht selbst in die Hand.
Im Münchner Stadtteil Fürstenried West gingen tausende Menschen aller Couleur auf die Straße und versperrten dem braunen Mob den Weg. Die Blockade war nur erfolgreich, weil sie von einem breiten Zusammenschluss getragen wurde. Neben organisierten Antifaschist_innen setzen sich auch Familien, die Freiwillige Feuerwehr und Leute von jung bis alt auf die Straße und damit den Nazis in den Weg.

Die Verhinderung des Aufmarsches der Faschisten wurde in den Medien als großer Erfolg gefeiert, die Polizei hielt ihr Gesicht in die Kamera und erklärte, dass es natürlich völlig undenkbar gewesen wäre den Aufmarsch mit Knüppeln und Pfefferspray in gewohnter Manier durchzuprügeln.

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